Was ist Logopädie?
Die medizinische Fachdisziplin der „Logopädie“ (von altgriechisch lógos = „Wort“ und paideuein, = „erziehen“ - wörtlich also „Sprecherziehung“) umfasst die Diagnostik, Behandlung, Prävention, sowie Rehabilitation angeborener und erworbener Sprach-, Sprech-, Stimm-, Schluck- und Hörstörungen bei Menschen aller Altersstufen.
Unter Berücksichtigung medizinischer, linguistischer, pädagogischer und psychologischer Aspekte erfolgt in einem ersten Termin ein Anamnesegespräch, sowie eine störungsspezifische Befundung. Anschließend erstellt Ihr*e Logopäd*in in Absprache mit Ihnen einen individuellen und patient*innenorientierten Behandlungsplan für Sie, bzw. Ihr Kind.
Die logopädische Therapie findet in der Regel in Einzelsitzungen in Ihrer Praxis vor Ort statt. Ebenfalls bieten wir bei Bedarf Hausbesuche bei dem*r Patient*in Zuhause oder in einer Einrichtung an, sofern diese ärztlich verordnet wurden. Eine Therapieeinheit dauert je nach Störungsbild durchschnittlich 45 Minuten und umfasst ausgewählte logopädische Übungen, eine regelmäßige Patient*innen-/Elternberatung und die Vor- und Nachbereitungszeit des*r Therapeut*in ohne Patient*in. Um den Therapieprozess optimal zu unterstützen, ist eine durchschnittliche Therapiefrequenz von 1-2x wöchentlich empfohlen. Die Gesamtdauer der Therapie kann aufgrund unterschiedlicher Faktoren variieren.
Eine logopädische Therapie wird je nach Störungsbild von HNO-Ärzt*innen, Kinderärtz*innen, Neurolog*innen, Kieferorthopäd*innen, Zahnärzt*innen, Phoniater*innen, sowie Allgemeinärzt*innen verordnet.
Die Kosten für die Therapie werden von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen.
Patient*innen über 18 Jahren sind - bis auf Ausnahmefälle - zuzahlungspflichtig. Falls Sie eine Zuzahlungsbefreiung besitzen, bringen Sie bitte einen entsprechenden Nachweis Ihrer Krankenkasse zum Ersttermin mit. Privat versicherte Patient*innen bekommen diese Aufwendungen rückerstattet.